Kostenlose Bilder* – ein neuer Trend… (* mit Bedingungen)

Gerade erst hat Getty Images mit “kostenlos einbettbaren Bildern” Schlagzeilen gemacht. Kostenlos – allerdings verbunden mit ein paar Einschränkungen und auch datenschutztechnischen Bedenken.

Das Modell scheint nun Schule zu machen. Heute morgen erhalte ich die erste Mail mit einem Kooperationsangebot für unseren webZunder Blog.
Ich darf ab sofort kostenlos* Bilder von Innenraumarchitektur und von Produkten eines Internetshops verwenden. Weil unser Blog so interessant ist. Dafür brauche ich nur die Quelle – am Besten den Link zum Shop – angeben. Zusätzlich darf ich auch einen Zementfliesen-Simulator un Produktbilder in 3D frei nutzen. 
Wow – Danke. Aber nein. Am Targeting darf gern noch etwas gearbeitet werden.
Nicht falsch verstehen – ich finde gut, dass Bilder zum Wiederverwenden freigegeben werden. Dann aber bitte etwas anders: 
  1. Die Bilder sollten klar zur Wiederverwendung mit Lizenz gekennzeichnet werden, z.B. mit Creative Commons (bitte da noch ergänzen, ob Nutzung in Sozialen Medien auch okay ist). 
  2. Pull nicht Push – lasst die Nutzer Eure Bilder finden, drängt sie ihnen nicht auf. Das kommt nicht gut an, insbesondere wenn die Zielgruppe nicht sauber recherchiert wurde.

Google+ führt “Vanity URLs” ein- und alle so “yeah!”

Nun ist es also soweit. Google+ führt VanityURLs ein… Also URLs im Stile von:

ergänzend zu den bisher eher kryptischen Adressen:

Das schaut schon hübscher aus. Die Nutzungsbedingungen von Google sind allerdings nicht so ohne:

“Wir behalten uns das Recht vor, personalisierte URLs ohne Angabe von Gründen und ohne gesonderte Mitteilung zu entfernen oder ihre Vergabe rückgängig zu machen.

Personalisierte URLs sind bis auf Weiteres kostenlos, können allerdings zukünftig kostenpflichtig werden. In diesem Fall werden Sie jedoch rechtzeitig benachrichtigt und können die Nutzung einstellen, bevor Ihnen Kosten entstehen.”

(Quelle: https://www.google.com/+/policy/tos-custom-url.html)

 

Dazu passend ein Verweis auf einen älteren Artikel, der immer noch gültig ist: “Problem Vanity-URL am Beispiel von München”

Ich empfehle daher weiterhin nur Vanity-URLs zu bewerben, die unter Kontrolle stehen, z.B.:

Mit dem SmartPhone nach Kreta (Griechenland) – PrePaid SIM Empfehlung für iPhone, Android und Co.

Mit dem SmartPhone in Griechenland und Kreta

Mobiles Internet in Griechenland

Griechenland ist für den mobilen Urlauber gut aufgestellt. Vor der Reise habe ich gelesen, dass Prepaid SIM Karten mit Datenoptionen bei allen drei Netzbetreibern verfügbar sind. Cosmote wurde als gute Kombination zwischen Netzverfügbarkeit und vernünftigen Tarifen dargestellt. Auf Kreta hab ich mich dann auf die Suche nach einem Cosmote Shop gemacht. Allerdings sind diese recht spärlich gesäht.

SIM Karte vor Ort kaufen, Guthaben nicht vergessen!

Um eine Prepaid SIM Karte in Paklias zu erstehen, musste ich in zwei drei Läden gezielter nachfragen. Ein kleiner Supermarkt hatte diese in einer kleinen Kiste unter der Kasse vorrätig.  Oft werden diese wohl nicht nachgefragt. Die Prepaid Karte von Cosmote wird unter der Marke „Whats Up?“ zum Preis von 5€ mit 1€ Guthaben inklusive verkauft. In meinem Fall war es eine SIM Karte im Standardformat. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass die Karte schon eine Weile im Laden auf einen Käufer gewartet hat.
Beim Kauf musste ich ein Registrierungsformular ausfüllen. Von meinem Personalausweis wurde eine Kopie erstellt. Vermutlich wegen diesem Aufwand führen nur wenige Läden SIM Karten. Achtung – gleich noch 5€ als Guthabenkarte dazukaufen! Leider ist ein Aufladen via Internet lt.Kundenservice nicht möglich. Interessant übrigens, dass von den 5€ Nennwert noch Steuern abgezogen werden. Das Internetpaket von 200MB – im Frühjahr sogar 500MB – kostet allerdings 5€. Daher ist es praktisch, dass bereits 1€ Guthaben auf die Karte geladen ist.

Aktivierung der SIM Karte

Um das Internet zu aktivieren, benötigt es einen Anruf bei der Hotline. Diese möchte die Telefonnummer (steht auf der Verpackung) und außerdem das Modell des Gerätes wissen, mit dem die SIM Karte betrieben wird. In meinem Fall ein Samsung Galaxy 10.1 Tab, angerufen hab ich mit einem Motorola Defy. Scheint also unproblematisch zu sein, die Karte nachher noch mit einem anderen Gerät zu betreiben.

Wer wie ich dem Griechischen nicht mächtig ist, sucht sich einen lokalen Ansprechpartner und ruft die 1330 an. Oder wählt die 13838, die auch Englisch spricht. Allerdings sollte der Anruf nicht zu lang dauern, denn diese Hotline kostet etwas Geld. Der griechisch sprechende Sprachcomputer gab auf, nachdem ich wiederholt nach dem „customer support“ verlangte. Nach meinem Anruf hatte ich noch 5,22€ übrig – eine ziemlich knappe Sache.

Innerhalb von Minuten habe ich zwei SMS erhalten, wobei mit der zweiten die Aktivierung des Monatspaketes bestätigt wurde.

Mobiles Internet im Einsatz

Bei der Nutzung gab es keinerlei Probleme. Neben Edge waren 3G und HSDPA verfügbar. Tethering hat dank Cyanogenmod auf dem Tablet auch wunderbar funktioniert. Der ganze Spaß hat also 10€ gekostet. 500MB waren die Nutzung über zwei Wochen absolut ausreichend (das Appartement selbst hatte auch Internet).

Fazit:

Auch in Griechenland lohnt es sich nach einer lokalen Prepaid SIM Karte Ausschau zu halten. Damit lässt es sich ziemlich preisgünstig mobil surfen ;) Mittlerweile enthält die Webseite von Cosmote auch viel mehr englische Seiten mit Anleitungen. Eventuell ist dieses Prepaid SIM Paket für 20€ auch interessant – z.B. 10 Tage mit 2GB für 15€…

Facebook Zugriff mit Google Authenticator absichern

Wer den Zugriff auf sein Facebook Account etwas sicherer gestalten möchte, kann seit geraumer Zeit den Login mit einem zusätzlich notwendigen Pin Code verstärken. Der kann z.B. wie eine mobileTAN per SMS geschickt werden oder über eine Funktion in der mobilen Facebook App generiert werden.

Bislang unbekannt war mir die Möglichkeit, Google Authenticator dafür zu verwenden. Facebook selbst spricht auch nur von der Möglichkeit eine “3rd party application” einzusetzen.

Die Einrichtung funktioniert recht flink. App installieren und die Einrichtung bei Facebook vornehmen. Dazu wird der QR Code mit der Authenticator App gescannt und ein generierter Code zum Test eingegeben. Schon ist der Zugriff auf das persönliche Facebook Konto etwas sicherer gestaltet als zuvor.

Keine Angst, der PIN muss nun nicht ständig neu eingegeben werden, sondern nur beim Zugriff über neue Geräte, Apps und Browser.

P.S. Mit Google Authenticator lässt sich neben Google Accounts und Facebook auch Dropbox absichern.

Checkliste Rufnummernwechsel

Aus gegebenen Anlass durfte ich mich mit dem Wechsel meiner Rufnummer beschäftigen. Eigentlich habe ich meine Handynummer immer mit umgezogen – nur das aktuelle Angebot lies das leider nicht zu ;)

Mittlerweile gibt es einige Dienste, die sehr eng an die Rufnummer gebunden sind. Bei einem Wechsel gilt es diese Einstellungen ebenfalls auf den neuesten Stand zu bringen, besonders wenn die alte Rufnummer gekündigt wird.
Folgende Dienste hab ich mir notiert:
  • Handyticket - Passwörter etc. werden an die Handynummer gesendet
  • Google – das Passwort zurücksetzen funktioniert auch über SMS
  • Facebook – insbesondere wenn das Posten über SMS freigeschalten ist
  • Whatsapp – der gesamte Dienst wird über die Rufnummer gesteuert
  • XING & LinkedIN – für die Kontakte, die Ihr Adressbuch damit synchronisieren
  • Drive Now, Flinkster (u.a. Carsharing Dienste)
  • Call a Bike - das Passwort zurücksetzen funktioniert auch über SMS
  • PayPal – zumindest wenn SMS für die 2 Wege Authentifizierung genutzt wird
  • die eigene Bank… – wenn mobile TANs verwendet werden
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