Nachdem ich ja erst kürzlich vor dem Einsatz “falscher” QR Codes gewarnt habe – gibt es heute mal ein zwei aktuelle Einsatzbeispiele. Beide stammen von Plakatwänden in nur 5m Abstand. Mal sehen – vielleicht sehen wir ja doch eine stetig wachsende Verbreitung der QR Codes für nützliche Zwecke.
Erstes Beispiel:
Ein Werbeplakat für Lovefilm.de
Da das Plakat etwas verknittert aufgehängt wurde, hatte der Barcodescanner ein paar Probleme mit der Erkennung. Der QR Code enthält aber nichts Überraschendes – er enthält den Link auf http://www.lovefilm.de/ …
Noch nicht optimal gelöst – es ist keine direkte Aktion damit verbunden. Was soll der Nutzer mit dem Link unterwegs anstellen? Die verlinkte Seite ist zudem nicht für mobile Endgeräte optimiert. Auch fehlt ein “Referrer” im Link – die Marketingverantwortlichen können daher nicht einmal direkt messen, wieviele Leute den Link tatsächlich gescannt haben…
Zweites Beispiel:
Werbeplakat für Fernsehserie
Schon geschickter: Hier wurde mit Verweis auf ein Gewinnspiel ein Anreiz zum scannen geschaffen. Der QR Code enthält den Link auf http://mobil.rtl2.de/btn
Da ist auch kein direkter “Referrer” im Link. Wer versucht, ein mobiles Angebot von dem Fernsehsender zu finden, wird eh auf diese Page weitergeleitet. Wenn die Adresse nicht anderweitig verlinkt wird, kann so zumindest eher als bei Lovefilm davon ausgegangen werden, dass der Traffic durch den QR Code generiert wurde (oder auch durch diesen Blogbeitrag).
Sehr gut gelöst: es wird auf eine mobile Webseite verlinkt. Auch das eingebettete Video ist für den mobilen Einsatz optimiert. Zudem wird direkt eine Aktion ermöglicht – sei es die Teilnahme am Gewinnspiel, weiterführende Informationen zur beworbenen Fernsehserie als auch der Link zur zugehörigen Facebook Fanpage.
Lasst uns mal weiter die Augen aufhalten und nach richtig gut gelungenen Umsetzungen Ausschau halten

