So funktioniert die Anmeldung von Google+ Unternehmensseiten

Mindestens seit Mitte diesen Jahres wird die Gerüchteküche kräftig angeheizt: Google+ Unternehmensseiten (analog zu Facebook Fanpages) werden dringend herbeigesehnt. Eröffnet sich doch mit diesem Kanal ein vermutlich weiterer großer Markt für Beratung und Implementierung von Unternehmensauftritten…

Die tatsächliche Eröffnung heute am 7.11. ist eigentlich war ursprünglich aus der Kategorie “verfrühte Ankündigung”. Anlegen lassen liesen sich Seiten heute nämlich noch nicht von jedem, sondern nur von ausgewählten Partnern. Alle anderen sehen sahen diesen Bildschirm:

Nunja, freundlicherweise liefert Google ja auch den hauseigenen Browser Google Chrome, der einen dabei hilft eine Webseite auch auseinanderzubauen. Zum Beispiel störende Elemente auf einer Webseite zu entfernen. Wie beispielsweise obiges Hinweisschild ;)

Danach konnte ich mir in Ruhe einmal die unterschiedlichen Seitentypen ansehen und den Anmeldeprozess starten. Alles in allem soweit wenig überraschend. Anlegen konnte ich die Seiten dann letztendlich doch noch nicht, dazu muss doch erst noch ein Hebel bei Google umgelegt werden. Anbei aber die Screenshots von meinen Versuchen.

Google+ Pages Registration

UPDATE (wenige Minuten später):
Das ging nun schneller als gedacht. Nun funktioniert es tatsächlich auch ohne Zauberei – und vor allem mit Resultat. Die erste Google+ Seite die ich angelegt habe, ist natürlich die on2off Unternehmensseite.

Wer es selbst probieren möchte, startet am Besten hier.

Facebook linkt quer – zum Beispiel zu FourSquare

Nachdem Facebook ja mit Hilfe vieler fleißiger Facebook Nutzer herausgefunden hat, welche FourSquare, Gowalla, Yelp und sonstige Checkin Profile mit einem Facebook Place zusammenhängen, erweitert Facebook jetzt die Facebook Places Page mit Querverweisen auf eben jene Dienste.

Ein erstes Beispiel kam mir heute zwischen die Finger – Link von einer Facebook Page auf ein zugehöriges FourSquare Venue.

Facebook Privatsphäre – Einfach geht anders…

Keine Neuigkeit, die Facebook Menüs zur Einstellung der Privatsphäre sind alles andere als intuitiv. Nicht nur deswegen loben alle gerade auch Google+ so sehr…

Aber folgende Einstellmöglichkeit unter Privatsphäre Einstellungen verwundert mich doch sehr. Achtung! Langsam lesen, das verwirrt sonst zu sehr:

Eine "Meine Privatsphäre" Einstellung

Eine "Meine Privatsphäre" Einstellung

Darin geht es doch um die Privatsphäre anderer Leute? Ich fotografiere also Freunde in peinlichen Situationen und darf auch noch entscheiden, dass deren Freunde das auch zu sehen bekommen?

Na gut, die haben immerhin noch die Chance unter Benutzerdefinierte Einstellungen auf der gleichen Seite wiederum zu bestimmen, wer alles getaggte Bilder von einem selbst sehen darf… und nach mehreren Klicks könnte das auch “nur ich” sein.

Wer darf sehen, wenn ich von Dritten getaggt wurde

Wer darf sehen, wenn ich von Dritten getaggt wurde

Ohne Frage: Schön, dass es sich von ganz offen bis ganz geschlossen einstellen lässt. Aber warum nicht einfach einfacher?

Facebook lernt die Checkins von Yelp, Qype, FourSquare, Gowalla kennen…

Crowdsourcing – eine schlaue Sache und oft die einzige ökonomische Möglichkeit, große dynamische Datenmengen aktuell zu halten. So setzt auch Facebook verstärkt auf die Nutzer, um Facebook Places und Pages aktuell zu halten.

Während das Zusammenführen der Page und eines Places eines Unternehmens derzeit eher buggy oder gar nicht funktioniert, fragt der Dienst seine Nutzer derzeit, ob bestimmte Einträge Duplikate sind. So steht es zumindest in der Überschrift: “Duplikate von Orten”.

Facebook fragt Nutzer nach Duplikaten

Facebook fragt Nutzer nach Duplikaten

Interessant aber, dass unter den vermeintlichen Duplikaten auch Einträge von anderen Diensten (darunter Qype, Yelp, FourSquare und Gowalla) sind. Damit versteht Facebook auch die Verlinkung der Orte in den jeweiligen Diensten der Checkin Partner… geschickt eingefädelt, oder?

Update 22.07.2011: Der Places Editor, wie im Artikel von Allfacebook.de beschrieben, optimiert das Crowdsourcing noch weiter.