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Probleme bei Übernahme eines WordPress Links zu Google Plus? OpenGraph…

Kurzer Tipp für WordPress User die Links in Google Plus posten möchten. Eventuell zeigt die Linkvorschau im Beitrag bei Euch auch doppelte Titelzeilen? Oder fehlende Abstracts?
Google Plus - doppelte Titelzeile durch mehrfache og:Tags

Google Plus - doppelte Titelzeile durch mehrfache og:Tags

Eine Ursache sind mehrfache Eintragungen von OpenGraph Tags. Habe das bei der gleichzeitigen Verwendung von SexyBookmarks von Shareaholic und WordPress.com Stats erlebt. Beide tragen unabhängig voneinander og: Tags ein. Scheint Google Plus zu verwirren... Das Shareaholic Plugin lässt einen zumindest die Verwendung von og: Tags deaktivieren (siehe Shareaholic Einstellungen: "Additional Buttons" -> "Include the OpenGraphs Tags?"). Damit ist das Problem ersteinmal gelöst. Es könnte aber auch noch andere Plugins geben, die sich querstellen. Am Besten selbst mal im Quelltext des Blogposts nachschauen. P.S.: Soweit schaut das jetzt erstmal ganz ok aus. Geht sicher noch besser.

Kreative Lösungen für verfahrene Pseudonymdiskussion rund um Google+

Ich weiß nicht, ob "verhärtet" vielleicht eine passendere Bezeichnung wäre: Es geht um die Diskussion, ob Google Pseudonyme in seinem Social Network Dienst Google Plus untersagen und daraufhin auch Profile sperren kann. Mehr dazu u.a. in der Taz und in weiteren Artikeln. Es gibt gute Argumente auf beiden Seiten (Name vs. Pseudonym) - aber die real existierende Diskussionskultur ist einfach nur traurig. Es geht zu 95% um das Verteidigen einer Meinung, leider zu wenig um die Suche nach neue innovative Ideen und Konzepten. Musste selbst auch in einer Diskussion auf Google+ erleben, wie ich in eine Ecke - "ignorant gegenüber Minderheiten" - gestellt wurde. Ähm ja klar - natürlich von Leuten, die mich überhaupt nicht kennen. Es gibt zwei aufeinanderprallende Positionen:
  • freie Nutzung von Pseudonymen - oder wie "die ennomane" im Beitrag über "Pseudonymintoleranz" den Karikaturisten Peter Steiner zitiert: "On the Internet, nobody knows you're a dog",
  • das offene Auftreten unter dem gängigen, öffentlich bekannten eigenem Namen den z.B. auch die Bank kennen würde. Damit soll u.a. die Chance erhöht werden, dass Mitglieder sich auch über Ihren Alltagsnamen finden.
In dem Artikel soll es um ein Beispiel für einen kreativen Ansatz gehen, wie sich beide Interessen vereinbaren lassen. Gemeinsam mit meinem damaligen IBM Kollegen Cornelius Buchmann habe ich diesen 2009 - vor ziemlich genau 2 Jahren -  konzipiert:

"Setting up relationships in social networks between alias IDs without disclosing personal Identification without consensus." (via IP.com leider nur verkürzt, bei Interesse suche ich das komplette Dokument heraus)

Kurz zusammengefasst ermöglich es die Idee, sich auch zu finden wenn nur der Alias öffentlich zum Einsatz kommt und die Identität auch erstmal anonym bleiben soll. Dennoch können sich Leute finden, indem auf eine gezielte Suchanfrage nach bestimmten Kriterien ggf. eine direkte Reaktion oder auch weitere Rückfragen durch die gesuchte Person erfolgen können. Die Idee wurde auf IP.com veröffentlich, so dass jeder sie implementieren und auch niemand ein Patent darauf anmelden kann. Ich habe die Idee u.a. auch Robert Scobble mit der Bitte um einen Kommentar und ggf. Aufnahme in die Diskussion zugespielt. Er führt die Diskussion auf der "anderen Seite des Teiches" recht aktiv. Bislang aber keine Reaktion. Wahrscheinlich zu beschäftigt - oder ich bin deutlich unterhalb seines Radars :P Wichtig ist mir, dass der scheinbare unlösbare Widerspruch beider Seiten auch kreativ über neue Ideen gelöst werden könnte. In den unendlichen Frontalverteidigungsdiskussionen wird leider sehr viel Energie und Zeit verbraucht, während sich die Positionen nur weiter verhärten. Diese Verschwendung von ansonsten kreativer Energie sollten wir uns meines Erachtens nicht dauerhaft leisten. Lasst uns Probleme zum Anlass nehmen, kreative neue Ideen zu entwickeln! Damit entstehen innovative neue Lösungen.