Mit dem SmartPhone nach Kreta (Griechenland) – PrePaid SIM Empfehlung für iPhone, Android und Co.

Mit dem SmartPhone in Griechenland und Kreta

Mobiles Internet in Griechenland

Griechenland ist für den mobilen Urlauber gut aufgestellt. Vor der Reise habe ich gelesen, dass Prepaid SIM Karten mit Datenoptionen bei allen drei Netzbetreibern verfügbar sind. Cosmote wurde als gute Kombination zwischen Netzverfügbarkeit und vernünftigen Tarifen dargestellt. Auf Kreta hab ich mich dann auf die Suche nach einem Cosmote Shop gemacht. Allerdings sind diese recht spärlich gesäht.

SIM Karte vor Ort kaufen, Guthaben nicht vergessen!

Um eine Prepaid SIM Karte in Paklias zu erstehen, musste ich in zwei drei Läden gezielter nachfragen. Ein kleiner Supermarkt hatte diese in einer kleinen Kiste unter der Kasse vorrätig.  Oft werden diese wohl nicht nachgefragt. Die Prepaid Karte von Cosmote wird unter der Marke „Whats Up?“ zum Preis von 5€ mit 1€ Guthaben inklusive verkauft. In meinem Fall war es eine SIM Karte im Standardformat. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass die Karte schon eine Weile im Laden auf einen Käufer gewartet hat.
Beim Kauf musste ich ein Registrierungsformular ausfüllen. Von meinem Personalausweis wurde eine Kopie erstellt. Vermutlich wegen diesem Aufwand führen nur wenige Läden SIM Karten. Achtung – gleich noch 5€ als Guthabenkarte dazukaufen! Leider ist ein Aufladen via Internet lt.Kundenservice nicht möglich. Interessant übrigens, dass von den 5€ Nennwert noch Steuern abgezogen werden. Das Internetpaket von 200MB – im Frühjahr sogar 500MB – kostet allerdings 5€. Daher ist es praktisch, dass bereits 1€ Guthaben auf die Karte geladen ist.

Aktivierung der SIM Karte

Um das Internet zu aktivieren, benötigt es einen Anruf bei der Hotline. Diese möchte die Telefonnummer (steht auf der Verpackung) und außerdem das Modell des Gerätes wissen, mit dem die SIM Karte betrieben wird. In meinem Fall ein Samsung Galaxy 10.1 Tab, angerufen hab ich mit einem Motorola Defy. Scheint also unproblematisch zu sein, die Karte nachher noch mit einem anderen Gerät zu betreiben.

Wer wie ich dem Griechischen nicht mächtig ist, sucht sich einen lokalen Ansprechpartner und ruft die 1330 an. Oder wählt die 13838, die auch Englisch spricht. Allerdings sollte der Anruf nicht zu lang dauern, denn diese Hotline kostet etwas Geld. Der griechisch sprechende Sprachcomputer gab auf, nachdem ich wiederholt nach dem „customer support“ verlangte. Nach meinem Anruf hatte ich noch 5,22€ übrig – eine ziemlich knappe Sache.

Innerhalb von Minuten habe ich zwei SMS erhalten, wobei mit der zweiten die Aktivierung des Monatspaketes bestätigt wurde.

Mobiles Internet im Einsatz

Bei der Nutzung gab es keinerlei Probleme. Neben Edge waren 3G und HSDPA verfügbar. Tethering hat dank Cyanogenmod auf dem Tablet auch wunderbar funktioniert. Der ganze Spaß hat also 10€ gekostet. 500MB waren die Nutzung über zwei Wochen absolut ausreichend (das Appartement selbst hatte auch Internet).

Fazit:

Auch in Griechenland lohnt es sich nach einer lokalen Prepaid SIM Karte Ausschau zu halten. Damit lässt es sich ziemlich preisgünstig mobil surfen 😉 Mittlerweile enthält die Webseite von Cosmote auch viel mehr englische Seiten mit Anleitungen. Eventuell ist dieses Prepaid SIM Paket für 20€ auch interessant – z.B. 10 Tage mit 2GB für 15€…

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Facebook Zugriff mit Google Authenticator absichern

Wer den Zugriff auf sein Facebook Account etwas sicherer gestalten möchte, kann seit geraumer Zeit den Login mit einem zusätzlich notwendigen Pin Code verstärken. Der kann z.B. wie eine mobileTAN per SMS geschickt werden oder über eine Funktion in der mobilen Facebook App generiert werden.

Bislang unbekannt war mir die Möglichkeit, Google Authenticator dafür zu verwenden. Facebook selbst spricht auch nur von der Möglichkeit eine „3rd party application“ einzusetzen.

Die Einrichtung funktioniert recht flink. App installieren und die Einrichtung bei Facebook vornehmen. Dazu wird der QR Code mit der Authenticator App gescannt und ein generierter Code zum Test eingegeben. Schon ist der Zugriff auf das persönliche Facebook Konto etwas sicherer gestaltet als zuvor.

Keine Angst, der PIN muss nun nicht ständig neu eingegeben werden, sondern nur beim Zugriff über neue Geräte, Apps und Browser.

P.S. Mit Google Authenticator lässt sich neben Google Accounts und Facebook auch Dropbox absichern.

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Checkliste Rufnummernwechsel

Aus gegebenen Anlass durfte ich mich mit dem Wechsel meiner Rufnummer beschäftigen. Eigentlich habe ich meine Handynummer immer mit umgezogen – nur das aktuelle Angebot lies das leider nicht zu 😉

Mittlerweile gibt es einige Dienste, die sehr eng an die Rufnummer gebunden sind. Bei einem Wechsel gilt es diese Einstellungen ebenfalls auf den neuesten Stand zu bringen, besonders wenn die alte Rufnummer gekündigt wird.
Folgende Dienste hab ich mir notiert:
  • Handyticket – Passwörter etc. werden an die Handynummer gesendet
  • Google – das Passwort zurücksetzen funktioniert auch über SMS
  • Facebook – insbesondere wenn das Posten über SMS freigeschalten ist
  • Whatsapp – der gesamte Dienst wird über die Rufnummer gesteuert
  • XING & LinkedIN – für die Kontakte, die Ihr Adressbuch damit synchronisieren
  • Drive Now, Flinkster (u.a. Carsharing Dienste)
  • Call a Bike – das Passwort zurücksetzen funktioniert auch über SMS
  • PayPal – zumindest wenn SMS für die 2 Wege Authentifizierung genutzt wird
  • VK – das soziale Netzwerk in Osteuropa
  • die eigene Bank… – wenn mobile TANs verwendet werden
Fehlen noch welche?
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Mobile Payment stagniert – weil Kunden die Händler nicht finden?

Regelmäßig erhalte ich Newsletter von meinem Mobile Payment Provider. Bei dem habe ich mich rein interessehalber angemeldet. Nicht weil ich Mobile Payment heute im Leben so wirklich vermisst habe. Als Early Adopter würde ich das schon ganz gern einsetzen. Allerdings ist die Akzeptanz auf Anbieterseite bislang so gering, dass der praktische Nutzen bislang sehr gering ausfällt.
Daher hab ich die NFC Karte bisher auch eher daheim gelassen, weil in meinem Portemonnaie dafür nun echt kein Platz mehr ist. Mein Handy – welches NFC unterstützt – hab ich immer dabei. Das wird aber bislang vom Anbieter nicht unterstützt.
Nicht wirklich überraschend: das Mobile Payment Geschäft hat in Deutschland noch immer nicht abgehoben. Mein Anbieter hat sich nun einen Bonus einfallen lassen. Ich muss nur 3 mal bis Ende April damit zahlen und bekomme dann einen 5 € Gutschein dafür. Wahrscheinlich würde es sehr schwer werden, in freier Laufbahn dreimal die Chance zu bekommen, damit zu zahlen.
Mein Anbieter denkt nun scheinbar: Das liegt sicher daran, dass die Kunden unsere Händler nicht finden. 
So wird nun eine App promoted, die mich zu Händlern mit Mobile Payment führt. Das sind in Dresden genau 23 Läden (Stand März 2013).
Jetzt frag ich mich: Wer von Euch sucht im normalen Leben einen Laden gezielt wegen seinen angebotenen Zahlungsoptionen aus? Also nicht wegen der Nähe? …der Beratung? …dem Angebot? …der Öffnungszeiten?
 
Echt jetzt Anbieter, sieh zu dass die Akzeptanz massiv ansteigt und ich mein Handy zum Zahlen nutzen kann. Dann werd ich vielleicht irgendwann noch ein großer Fan davon.

(Es tut wirklich nichts zur Sache, welcher Anbieter das ist. Läuft derzeit meines Erachtens überall so.)

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